...direkt am Goethewanderweg
![]() Das Schöffenhaus in seiner heutigen Gestalt wurde 1993 eröffnet; es ist ein beliebtes Waldgasthaus. In der Gaststube im Erdgeschoss erfährt man jedoch, dass die Geschichte dieses Ortes sehr viel tiefer in die Vergangenheit zurück reicht. |
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![]() An der Stirnwand gegenüber dem Eingang des Gastraumes fällt das Porträt eines streng blickenden Herrn ins Auge. Es zeigt den Erbauer des ursprünglichen Schöffenhauses, Alexander Hermann Sigmund Wörmer, Kaufmannssohn aus Hamburg, der 1896 nach Elgersburg gekommen war und dort eine Porzellanfabrik betrieb. Er scheiterte jedoch mit dieser Unternehmung. Von dem ihm verbliebenen Kapital kaufte er die „Schöffenwiesen", baute zunächst ein Blockhaus, das er als Waldwirtschaft nutzte, und ließ 1906/07 das mehrstöckige Schöffenhaus errichten. Er bewirtschaftete es zusammen mit seiner Frau als „Waldwirtschaft, Touristenheim und Pension", erwarb dazu „Hochwald, Wiesen- und Quellenbesitz", erbaute nach dem 1. Weltkrieg auf dem Heidelberg die „Deutsche Hütte" mit einem Aussichtsturm, der den „größten Ausblick des Thür. Wald-Gebirges" bot, und dies alles nannte er zusammenfassend „Höhenluftkurort Wörmersche Schöffenwiesenbesitzungen". |
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